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Die Schlacht von Langemarck: In seinem engagiert geschriebenen, auf einer umfassenden Kenntnis der Quellen beruhenden Darstellung zeigt der Autor das wahre, hässliche Gesicht dieser Schlacht. ... Diese durch Leichtfertigkeit, Inkompetenz und einen atemberaubenden Zynismus verursachte Katastrophe stilisierte man zum Heldenstück hoch.



Die singenden Helden

Langemarck Weltkriegs-Propaganda

Das waren unsere Jüngsten, schier noch Knaben
Die stürzten sich mit Singen in die Schlacht
Daß sie am Todestor gesungen haben
Des sei, solange Deutschland lebt, gedacht

England, sieh her auf deiner Feindin Söhne
Und fühl im Herzen deinen tiefsten Neid
Im Land der Lieder klingt wie Jubeltöne
Der Söhne Sterben und der Mütter Leid

Du rissest sie aus ihrer Mütter Armen
Die edlen Knaben. Jugendzart und hold
Du hast für keiner Mutter Sohn Erbarmen
England, du Spottgeburt von Gift und Gold

Doch sei gewiß: den reigen der Gestirne
Bewegt ein Sehender, der nimmt und gibt
Verdorren soll dein Leib, du Mammonsdirne
Und keinen Sohn mehr tragen, der dich liebt

Dich aber , Deutschland, werden Geister tragen
Zu jedem Sieg mit unhemmbaren Schritt
Denn überall wo deine Zeichen ragen
Dies Lied der Helden zieht im Winde mit

Wo immer ihr Gesang auf Purpurschwingen
Einher vor deinen stolzen Scharen weht
Anheben wird ein Herz- und Schwertersingen
Vor dem kein Teufel dieser Welt besteht

Text:  Otto Ernst : gelaufen als Postkarte 28.6.1917,
http://www.bildpostkarten.uni-osnabrueck.de/displayimage.php?album=91&pos=61



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1914


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